|
Die Herkunft des Namens des Landes Litauen
|
|
Der Name des Landes Litauen wurde zum ersten Mal im Jahre 1009 in der Chronik von Quedlinburg (Annales Quedlinburgenses) in der Todesbeschreibung von dem heiligen Brunon erwähnt. In der Chronik muß man die angegebene Form Litua (der Text in Latein) Litva aussprechen, da hier der Buchstabe u dem heutigen v entspricht. Vgl. die heutige polnische Variante Litwa, russische – Литва. Es ist offenbar, daß der Chronist den Namen des Landes Litauen aus den slawischen Sprachen übernommen hat. Die Slawen kannten offensichtlich Litauen bereits früher. Sie haben den Namen Litauen direkt von den Litauern übernommen, vgl. alt. russ. Литъва=Lietuva. Der Wechsel des litauischen Duovokals ie in den slawischen Vokal i zeigt, daß dieses Etymon den Slawen bereits früher bekannt war, laut dem litauischen Sprachwissenschaftler Kazimieras Bûga, sogar zu den Zeiten, als die östlichen Balten anstatt des heutigen ie einen langen ç hatten (aus dem prabaltischen Duovokal ei). Folgernd konnte die Form Литъва nur aus *Lçtuvâ entstehen. Vgl. verwandte Wörter þiemà – зима, priẽ - при u.a.
Seit dem 12 Jh. wird der Name des Landes Litauen oft in den historischen Quellen gefunden, nicht nur in den alten russischen, sondern auch in den polnischen und deutschen. In den frühen deutschen Texten wird Litauen als Lettowen und die Litauer als Lettow(er) genannt. In diesen Formen bezeichnet der Buchstabe e denselben litauischen Duovokal ie und –owen – das Suffix –uva (-ava?). In den lateinischen Quellen dieser Zeiten werden Litauen Lethovia und die Litauer – Lethovini (mit einem slawischen Suffix –ini, vlg. polnisch Litwini ‘Litauer’) genannt, manchmal auch Lethones (mit einem lateinischen Suffix –ones).
Zu den früheren Zeiten wurde nicht das ganze ethnische Litauen, sondern nur ein Teil davon genannt. Das ist aus den späteren Quellen ersichtlich. 1322 schrieb der Großfürst Gediminas in dem Vertrag mit den Kreuzrittern (Original in Latein): “Die Länder, mit denen und wegen welchen wir den genannten Vetrag abzuschließen beschlossen haben,- zuerst das Land des Königs (d.h. von Gediminas) Litauen, Aukðtaitija, Þemaitija (Lethovia, Eustoythen, Samayten) u.a.”. Aus der Formierung ist es ersichtlich, daß Litauen, als Vaterland von Gediminas, an der ersten Stelle erwähnt wurde und danach folgen an der zweiten und dritten Stelle die am engsten verbundeten Länder Aukðtaitija und Þemaitija.
Die Forscher sind nicht einig, wo anfangs das Territorium ‘Litauens’ war. Einige Forscher meinen, es ist zwischen den Flüssen Neris, Nemunas und Merkys zu lokalisieren, die anderen suchen ein bischen weiter im Osten. Auf dem genannten Territorium befanden sich die feudalen und administrativen Zentren des altlitauischen Staates – Kernavë, Vilnius, Trakai. Irgendwo hier begann die Vereinigung der litauischen Länder zu einem Staat.
Im Laufe der Vereinigung von den litauischen Ländern wurde es angefangen, das ganze Territorium des Staates als Litauen zu bezeichnen. Die Namen der einzelnen Länder (Nalðia, Deltuva...) gingen allmählich verloren. Am längsten blieb Þemaitija erhalten, da dieses Land noch ziemlich lange zum Teil selbstständig war. Erst Vytautas der Große hat das Land Þemaitija endgültig an den Staat Litauen angeschlossen.
Der Name des Landes Litauen hat eine breitere geographische Bedeutung später bekommen, als die russischen Länder erworben wurden, wodurch das Territorium des litauischen Staates viel größer wurde. Nicht nur die ethnischen litauischen, sondern auch die erworbenen Länder, wo die Einwohner keine Litauer waren, erhielten den Namen des Landes Litauen. Die Einwohner in diesen Ländern hießen auch Litauer. Außer den oben genannten Ländern hießen genauso auch die litauischen ethnischen Länder in dem Westen, die sich hinter der Grenze des litauischen Staates befanden, d.h. von den Kreuzrittern erworbene, die ein Bestandteil des Staates Preussen waren. In dem Nordosten Preussens, das heutige Gebiet Kaliningrad, lebten Litauer. Im Laufe der Zeit bekamen diese Länder den Namen Kleinlitauen (Maþoji Lietuva), damit sie mit Litauen selbt nicht verwechselt werden, d.h. mit dem Staat Litauen. Der Namen Kleinlitauen wurde zum ersten Mal am Anfang des 16. Jahrhunderts in der Chronik von dem Chronist Simon Grunau erwähnt (Klein-litaw).
In den historischen Quellen und in der sprachwissenschaftlichen Tradition werden drei Varianten des Namens des Landes Litauen gebraucht: mit der Wurzel liet- (litauische Tradition), mit der Wurzel lit- (slawische Tradiion) und mit leit- (lettische Tradition).
Die Wurzel der litauischen Tradition liet- wird in den Formen der ältesten Quellen in Deutsch (Lettowen) und in Latein (Lethovia, Var. Lettovia, Lettavia u.a.)gefunden. Offensichtlich gehört auch zu dieser Tradition der von den Esten gebrauchte Name des Landes Litauen Leedu oder Leedumaa (maa ‘Land’). Die Esten, genauso wie die Deutschen, sollten den Namen des Landes Litauen von den Litauern selbst übernommen zu haben. Obwohl die Esten keine Grenze mit den Litauern hatten, schreibt man in der Chronik von Henrik Latvis, daß sie am Anfang des 13. Jahrhunderts direkte Verhältnisse unterhält haben. Die Litauer haben oft im 13. Jahrhundert Kriegszüge nach Estland veranstalltet oder gemeinsam mit den Esten gegen den Deutschen Orden gekämpft.
Die litauische Präformation *Lçtuvâ>Lietuvà hat den Anfang für alle Formen der litauischen Tradition gegeben. Die älteste geschriebene Form der slawischen Tradition, die in den Chroniken von Rusia gefunden wird, ist Литъва. Sie wird zusammen mit der abgekürzten Form Литва gebraucht. Terminus Лит(ъ)ва bezeichnet in den alten russischen Chroniken nicht nur das Land, sondern auch seine Einwohner, genauso wie die Etyma Голядь ’Galinden’, Чудь (Чюдь) ‘Esten, aber auch manchmal andere baltische Finnen’. Die Formen der slawischen Tradition (d.h. mit der Wurzel i anstatt der litauischen Wurzel ie) haben später auch in den deutschen (vgl. heute Litauen) und lateinischen (Lithuania) Quellen Fuβ gefasst. Im Laufe der Zeit verbreiteten sich auch andere Ableitungen davon, die in mehreren europäischen Ländern und auch auf der ganzen Welt gebraucht wurden.
Die Letten nannten schon lange her die Litauer leitis, Pl. leiði, aber Litauen – Lietava. Die lettische Form leitis, Pl. leiðos Dt. ‘in den Litauern, in Litauen’ mit dem Wurzelduovokal ei ist wahrscheinlich einer kurschischen Herkunft. Die lettische Tradition (mit der Wuzel ei) für die Bezeichnung Litauens und der Litauer hat sich in den anderen Sprachen nicht verbreitet.
Die Urquelle der Namensformen (mit ie, i, ei in den Wurzeln) Litauens in allen Traditionen ist dieselbe litauische Präformation *Lçtuvâ>Lietuvà . Die Forscher sind bis heute über die Etymologie dieser Form nicht einig.
Nach den romantischen Theorien der 15.-16. Jahrhunderte (Janas Dlugoðas, Motiejus Strijkovskis u.a.) stämmen die Litauer aus den Römern. Ihre Ahnen kämen aus Italien nach Litauen. Unter diesem Einfluss war das Etymon Litauen eine verkehrte Bezeichnung von L’Italia. Später wurde Etymon Litauen mit dem lateinischen Wort litus (Strand) verbunden. Sogar berühmte Linguisten unserer Zeit wie A. Walde, M. Vasmer, E. Fraenkel stimmten dieser Etymologie zu. Aber solche Verbindungen sind alleine deswegen absurd, weil Urlitauen nicht an den Stränden der Ostsee, sonder weiter weg von dem Meer zu suchen ist.
Manchmal wird der Name des Landes Litauen mit dem keltischen (irisch) Toponym Letha ‘westlicher Strand Galiens an dem Atlantischen Ozean, heutige Bretagne’ verbunden. Solche Verbindungen sind auch falsch, weil die Linguisten die Wurzel der keltischen Benennung aus *plau ableiten. Dasselbe ist auch über die Versuche von A. Schachmatow den Namen des Landes Litauen aus dem rekonstruierten keltischen Wort *Litavia ‘Strandland’ abzuleiten zu sagen. Die anderen Wissenschaftler folgten ihm.
Die Suche nach dem Namen des Landes Litauen in anderen Ländern und in anderen Sprachen war unerfolgreich. Es wurde angefangen, den Namen des Landes Litauen aus dem litauischen Wort lietus ‘Regen’ abzuleiten. Es ist schwer so einer Etymologie zuzustimmen. Es gibt viele Länder, wo es öfters regnet, aber ihre Namen haben nichs mit dem Regen zu tun.
Wir müssen festhalten, daβ der Name des Landes Litauen das Suffix –uva hat. Demzufolge sollte er aus einer suffixlosen Form, wahrscheinlich aus *Leitâ, gebildet sein. Das lettische Wort leitis ‘Litauer’, das aus *Leitâ gebildet ist, zeugt für die suffixlose Form in der Vergangenheit. Vlg. latvis ‘Lette’ – aus *Latavâ ‘Lettland’. Suffixlose Bildungen von Lietâsind auch Hydronyme Leità (Var. Leitýs, Leitupalis) – Zufluss von Graumena im Kreis Ðvëkðna, Leĩtë – Zufluss von Rusnë, Leitãlë – Zufluss von Leita. Für all die Hydronyme ist der Duovokal ei typisch, was angesichts der geographischen Lage eine kurschische Herkunft zeigt.
Die Forscher der letzten Zeit haben nach dem Namen des Landes Litauen in der Hydronymie zu suchen angefangen. Das hat eine Perspektive, da sehr viele baltische Etyma eben aus der Hydronymie stammen, z. B., das Etymon Latvija ist mit den Namen der Flüsse Latavà, Latuvà, Lãtuvis, lett. Late, Latupe u. a. verbunden; das Etymon Sûduvà – mit den Hydronymen Sûdupis, Sûduonià; Sëliai – mit Sëlupis, Sëlupýs, Sëlìnë (Name eines Sumpfes) u. a.; jotvìngiai (Jòtva) – mit Jòtija u. a.; Dainavà – mit dem Namen des Flüssschens Dainavà usw. Demzufolge konnte auch das Etymon Lietuva aus einem unbrauchbaren, bereits vergessenen Hydronym mit der Wurzel Liet- (Leit-) herkommen. Dieses Hydronym mag sich an einem Ort der litauischen Länder befindet zu haben, wo sich der Staat Litauens gebildet hat.
Der polnische Historiker Jerzy Ochmañski vertritt die Meinung, daβ der Fluss Letovia dem Etymon Lietuvà den Anfang gegeben hat. Der Fluss Letovia wird in dem Brief des litauischen Königs Mindaugas an den Kreuzorden erwähnt. Ochmañski vergleicht den Namen des oben erwähnten Flusses mit dem Namen des heutigen Flusses Latavà/Latuvà, dem Zufluss von Ðventoji im Kreis Anykðèiai. Aber die Wurzel Lat- kann nicht aus Liet- abgeleitet sein. Deswegen ist die Hypothese von Kazys Kuzavinis glaubwürdiger, die in der Zeitschrift “Kalbotyra” ‘dt. Sprachwissenschaft’ B. 10 (1964), S. 5-18 und B. 17 (1967), S. 135-137 dargelegt wurde. Laut K. Kuzavinis hat das Hydronym Lietàuka - der rechte Zufluss von Neris, der aus einem Sumpf mit einem gleichen Namen herausflieβt – den Anfang für der Namen des Landes Litauen gegeben. Das ist ein kleines, ca. 11 km langes Bach in der Nähe (30 km) von Kernavë, das eines der wichtigsten politischen Zentren von Altlitauen darstellte. Es gibt Meinungen, daβ der Groβfürst Ringaudas (Ringoldas), er mag auch Vater von Mindaugas, dem Gründer des litauischen Staates, sein, eben über die Länder von Kernavë herrschte.
Der heutige Name von dem Fluss Lietàuka (von hier auch die Herkunft des Namens des Sumpfes; es gibt auch einen Zufluss Lietaukëlë) ist zweifellos eine slawisierte Form (mit einem slawischen Suffix –ka) von dem Urhydronym Lietavà. Diese Form ist bis heute im Gedächtnis der älteren einheimischen Generation erhalten geblieben, auch in den schriftlichen Quellen festgehalten.
Laut K. Kuzavinis erhielt das Land im Laufe der Jahre auch den gleichen Namen aus dem Hydronym Lietavà, das zuerst zu einem Etymon geworden war. Es ist ein folgendes Model der Hydronymenentwicklung für die baltischen Sippen typisch: Hydronym □ Benennung des Landes □ Etymon. Allmählich wurde Lietava zu Lietuva, indem sich das Suffix –ava in –uva geändert hatte, da beide Varianten Ableitungen aus demselben Suffix sind, vgl. Parallelformen von diesen Benennungen: Dainavà׀׀Dainuvà, Dotnavà׀׀Doutnuvà, Labgavà׀׀Labguvà, Latavà׀׀Latuvà, Linkavà׀׀Linkuvà, Týtuva (Týtauka)׀׀Týtuva. Die Benennungen mit –ava sind heutzutage in Lettland sehr populär, in Litauen aber eher selten, sie werden allmählich durch die Varianten mit –uva ausgestossen. Die Letten und bereits verschwundene litauische Sprache in Zietela (Weiβruβland) haben die ursprüngliche Form des Namens des Landes Litauen (Lietava) behalten. Diese Variante wird in manchen Schriftquellen in Latein und in Deutsch gefunden, z. B., Lat. Littavia – in “Radviliada” von Jan Radvan (1588), Литавия – in der Grammatik von Meletiejus Smotrickij (1619). Vgl. russ. литов-ец, литов-ский, alt russ. литов-ники (in den Chroniken von Pskow, Naugard), lat. Lethov-ini (in der Chronik von Dusburg) ‘Litauer’.
Die Hypothese von K. Kuzavinis ist ziemlich glaubwürdig. Man kann nur die Bezeichnung eines vergleichsmäβig kleinen Baches mit dem Hydronym Lietáuka ↔ Lietavà. Aber in der Weltgeschichte gibt es Präzedensien, als groβe Staaten den Namen von einem kleinen Objekten erhalten haben, z. B., Römisches Imperium von der Stadt Rom, was anfangs ein kleiner Ort war. Ausserdem gibt es Angaben, daβ es in der Vergangenheit andere Hydronyme mit dem gleichen Namen zwischen den Flüssen Neris, Nemunas und Merkys gab. Spuren davon gibt es bis heute: man hat einige Bächer mit diesem Namen gefunden (sogar auf dem anderen Ufer von Neris). Ausschlaggebend ist es, daβ die Einigung der litauischen Länder zu einem Staat eben in diesem Land stattgefunden ist. Eine gute geographische Lage am Ende des Flusses Neris und in der Mitte des Flusses Nemunas, hier entstandene wichtigste Zentren und gut eingerichtete Burge bildeten in diesem Land im 13. Jh. der Kern des Staates Litauen, der die anderen litauischen Länder vereinigt hatte Demzufolge konnte der Name von diesem Land zum Namen des ganzen Staates werden.
Die Urpräformation Lietâ (Leitâ) – das ist eine Ableitung mit dem Suffix t von der Wurzel des Verbs ‘lieti’ (dt. gieβen), die sehr alt ist, vlg. lett. liet ‘lieti’ (dt. gieβen), alt preuβisch pra-lie-ton ‘pralietas’ (dt. ausgegieβen), alt slaw. li-jati ‘lieti’ (dt. gieβen), gr. a-lei-son ‘taurë’ (dt. Kelch), lat. litus ‘pajûris’ (dt. Strand), tochar A. lyjäm ‘eþeras’ (dt. See). Noch am Anfang des 18. Jahrhunderts verband Pilypas Ruigys in seinem Werk “Meletem der litauischen Sprache” (in Latein), das erst 1986 ausgegeben wurde, das Etymon Lietuva mit dem Verb lieti (dt. gieβen).
Die Urbedeutung des Hydronyms Lietàuka↔Lietavà ist aus der Physiographie ersichtlich. Dieses Bach, genauso wie die anderen Flüsse mit einer Wurzel Liet-/Leit- in der Benennung, fließen durch ein Flachland, haben niedrige Ufer und breite Täler, was eine schnelle Ausuferung verursacht.
Eine neue Hypothese über die Herkunft des Namens des Landes Litauen wurde in dem letzten Jahrzehnt aufgestellt. Der Autor von der neuen Hypothese ist Simas Karaliûnas, s. seinen Artikel “Die Herkunft des Namens des Landes Litauen” (lit. “Lietuvos vardo kilmë”) in der Ausgabe “Lietuviø kalbotyros klausimai” (dt. “Die Fragen der litauischen Sprachwissenschaft”), B. 35, (1995), S. 55-91. Laut dieser Hypothese stammt der Name des Landes Litauen nicht aus einem Hydronym, sondern aus einem Substantiv lietâ(*leitã), was eine ‘Armee, Heer’ zu bedeuten hatte (das litauische Volk war eigentlich sehr kriegerisch). Der Schwachpunkt dieser Hypothese besteht darin, daß es keine Beweise für eine Existenz in der Vergangenheit eines litauischen Wurzelwortes liet- mit der Bedeutung ‘Armee, Heer’ gibt.
Demzufolge haben wir keine von allen anerkannte Etymologie des Etymons Litauen. Die Urquelle dieses Etymons ist zweifellos heutzutage eine litauische Form Lietuvà<*Lẽtuvâ, aus derer alle anderen Formen, die in den anderen Sprachen, darunter auch in der slawischen, gebraucht werden, ziemlich leicht abzuleiten sind. Es ist unmöglich umgekehrt abzuleiten - aus der slawischen Sprache in die litauische, da der slawische Vokal i in keiner Position in einen litauischen Duovokal ie umschlagen würde.
Übersetzt von Rasa Èirienë
Akad. Prof. Zigmas Zinkevièius,
2004 m. sausio 13 d.
|